Maßnahmen
Insgesamt gibt es viele Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in Acker und Grünland sowie zum Klimaschutz. Die Entscheidung, welche Maßnahme auf den jeweiligen Flächen des zu beratenden Landwirtschaftsbetriebes die „Beste“ ist, muss die Beratungskraft für jede Fläche treffen. Dies ist nur in Absprache mit den Bewirtschafter:innen möglich, da sie die Maßnahmen ja umsetzen müssen. Vorab ist es wichtig, die zu fördernden Ziele bzw. Zielarten festzulegen. Nur dann kann man die passenden Maßnahmen auswählen.
Beispielsweise bietet es sich im nassen Grünland an, die Feuchtgrünlandabhängigen Vogelarten, die Amphibien oder die jeweilige Vegetation zu fördern. Auf dem trockenen Ackerstandort guckt die Beratungskraft, welche Ackerwildkräuter vorkommen und wie sie vermehrt werden können. Häufig reicht es nicht aus, eine einzige Maßnahme auszuwählen.
Insgesamt ist auch eine gute Vernetzung der Beratenden vorteilhaft, um sich zu den vielen Arten und Möglichkeiten auszutauschen und auch bei ganz konkreten Fragen Unterstützung von den jeweiligen Fachleuten zu bekommen.
Bei sehr vielen Maßnahmen ist eine Förderung über Richtlinien des Landes Brandenburg möglich, z.B. als Agrarumweltmaßnahme oder als Vertragsnaturschutz.