Brandenburger Tag für Beratungsfachkräfte 12.01.2026

Rund 60 Beratungskräfte nahmen am 12. Januar 2026 am „Brandenburger Tag für Beratungskräfte“ in der Heimvolkshochschule am Seddiner See teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von zwischenfeld im Auftrag vom Brandenburger Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV).

Im Fokus des Vormittags standen Austausch und Vernetzung: In mehreren Gesprächsrunden konnten Erfahrungen geteilt, Hinweise gegeben und neue Impulse für die beraterische Praxis gesetzt werden. Lukas Büenfeld vom MLEUV informierte über Änderungen in der Beratungsförderung, während Stefan Kreitschmann vom LELF Kriterien zur Anerkennung von Fortbildungsnachweisen erläuterte. Sie wiesen auch darauf hin, dass sich Brandenburger Beratungskräfte die Teilnahme am Berater:innentag als Fortbildung anerkennen lassen können.

Am Nachmittag boten drei Workshops Raum für fachliche Vertiefung, neue Impulse und kollegialen Austausch. Thematisch gab es eine große Bandbreite. In Workshop 1 ging es darum, wie KI die Beratungsarbeit unterstützen kann. Im zweiten Workshop wurde die Beratungsarbeit in unsicheren Zeiten beleuchtet. Der dritte Workshop wurde von Christina Menne und Dr. Ulrike Knuth von der Vernetzungsstelle Biodiversitäts- und Klimaberatung in der Agrarlandschaft Berlin angeboten. Im Fokus des Workshops standen die Möglichkeiten und Grenzen der Agrar- und Naturschutzberatung in Zeiten des Klimawandels. Wo stoßen die Beraterinnen und Berater dabei an Grenzen und welche neuen Kompetenzen brauchen sie, um Betriebe wirksam zu unterstützen? Vorgestellt wurden im Workshop die Ergebnisse einer Umfrage von Brandenburger Beratungskräften zum Thema sowie die Angebote der seit 2018 bestehenden Klimaberatung vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Foto: Max Zerrahn